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    Hallo und herzlich willkommen in meinem Bücherblog!

    Ich wünsche viel Freude beim Stöbern in Rezensionen und Besprechungen sowie anderen Beiträgen. Über Kommentare und Diskussionen freue ich mich sehr! Wenn ihr meine Top-Buchempfehlungen im Kurzüberblick sehen
    oder sogar kaufen möchtet, dann klickt doch mal hier:
    Buchbegegnungen-Empfehlungen
    Diese Bücher haben mich am meisten von allen begeistert!

  • Rezension: Reckless - Steinernes Fleisch von Cornelia Funke

    Wenn ich "Reckless - Steinernes Fleisch", das neuste Werk der international erfolgreichen deutschen Autorin Cornelia Funke beschreiben soll, dann fällt mir zuerst die Beschreibung "solide" ein. Solide - das macht jetzt einen Eindruck à la "Nicht Fisch - nicht Fleisch" oder sollte man in diesem Fall besser sagen: "Nicht Stein - nicht Fleisch"? Ihr denkt es euch schon: Das Buch konnte mich nicht völlig überzeugen.

    Die Geschichte um die Brüder Reckless beginnt geheimnisvoll und durchaus spannend - der Vater der beiden Jungen ist schon über ein Jahr verschwunden, nie trauten sie sich in sein einstiges Zimmer, bis jetzt: Der ältere Bruder, Jacob, wagt sich hinein und entdeckt dort einen merkwürdigen Spiegel. Er findet heraus, dass sich dahinter eine ganz andere, fremde Welt, voller Magie und auch Gefahr befindet. Ist ihr Vater dorthin verschwunden? Immer öfter geht Jacob an diesen Ort, immer weniger sieht er seinen Bruder Will und seine Mutter.

    Eines Tages findet Will jedoch Jacobs Geheimnis heraus und geht selbst in das Reich hinter dem Spiegel. Lange ist er noch nicht dort, da befindet er sich auch schon im Kampf gegen die sogenannten Goyl, menschenartige Wesen, die komplett aus Stein bestehen, und nun ist Will auch selbst "infiziert". Seine Haut versteinert zusehends und das bedeutet, dass Will, wenn Jacob nicht irgendein Gegenmittel findet, zu so einer grausamen Kreatur verkommt, wie es die Goyl sind, oder etwa nicht? Eine gefährliche Reise durch das Reich hinter dem Spiegel nimmt ihren Lauf, auf der Will alles zu vergessen droht, was ihm lieb und heilig ist.

    Wird Will sein einstiges Leben für ein Leben in Stein vergessen? Ist er der einzigartige Jadegoyl, dem vorausgesagt wurde, dass er über das ganze Reich herrschen könnte? Und was hat der Vater der Brüder mit dieser Sache und vor allem mit dem Kampf zwischen Menschen und Goyl zu tun?

    Wenn ihr all das wissen möchtet - und ja, es klingt aufregend - dann lest "Reckless". Mir hat an dem Buch besonders der märchenhafte Aspekt gefallen - hier findet man sehr viele Anspielungen auf Märcheninhalte, etwa der Gebrüder Grimm. Das verleiht dem Buch einen gewissen Charme, lässt es andererseits jedoch nicht wirklich neu erscheinen. Einen weiteren Pluspunkt gibt es für die fantastische Aufmachung  - silbern glänzend, mit Reliefstruktur kommt der Schutzumschlag daher und liefert sich mit den wunderbaren Zeichnungen am Anfang eines jeden Kapitels, aber auch innerhalb des gesamten Buches, einen Wettkampf in Sachen schönste Gestaltung.

    Leider kann ich aber nicht viel mehr Positives zum Buch sagen - zwar ist die Grundidee zur Geschichte gut, doch leider hat sich für mich niemals wirkliche Spannung aufgebaut und auch die Figuren hatten für mich keinen Reiz. Sie bleiben merkwürdig farblos, in diesem Buch, dass doch eigentlich vor Bildern und neuen Ideen strotzen könnte und müsste. Die extrem kurzen Kapitel und Perspektivenwechsel machen das nicht gerade besser. Sie bewirkten nur einmal mehr, dass ich mich nicht in die Figuren einfühlen konnte und somit keine richtige Lust entstand, der Geschichte weiter zu folgen. Denn ich habe es schon oft gesagt und wiederhole mich gerne: Die Figuren sind für mich das Wichtigste in einem Buch. Haben sie keine Wirkung auf mich, hat es auch das märchenhafeste Setting nicht.

    Ich wurde das Gefühl nicht los, dass Cornelia Funke bei "Reckless" kein richtig neuer Inhalt gelungen ist. Fast schien es mir, als käme sie selbst von ihrer Tintenwelt nicht los. Ein verschwundener Vater bei "Reckless", eine verschollen geglaubte Mutter bei den Tintenwelt-Büchern; eine eigene Welt hinter einem Spiegel oder doch ein Reich in Büchern? An sich wären diese Verbindungspunkte ja nicht weiter schlimm, wenn "Reckless" stilistisch oder in irgendeiner anderen Art und Weise besser bzw. neuer wäre, als die Tintenwelt-Romane, sich durch irgendeine Besonderheit abheben könnte, aber das tut es eben leider nicht. Eigentlich wollte ich ursprünglich gar keinen Vergleich zwischen beidem ziehen, aber hier sind die Gemeinsamkeiten einfach zu offensichtlich, um nicht darauf hinzuweisen.

    Wer also Lust auf eine solide Handlung mit vielen magischen Elementen hat und es gern etwas düsterer mag, der greife zu "Reckless" und genieße es. Wer sich jedoch wirkliche Spannung oder aber eine ganz neue Welt zwischen zwei Buchdeckeln erhofft, der ist hier leider an der falschen Adresse. Das Buch liest sich schnell, aber genauso schnell ist es vermutlich auch wieder vergessen. Schade!

    Dressler Verlag
    352 Seiten
    gebunden mit Schutzumschlag
    15.0 x 21.0 cm
    ab 13 Jahren, für alle Altersstufen
    EUR 19,95 · SFR 33,50 · EUA 20,60
    ISBN-13: 978-3-7915-0485-8 
    Erschienen im September 2010

  • Rezension: Stechzeit von Bernhard Beckett

    "Stechzeit" von Bernhard Beckett ziert ein harmloses, ja süßes Cover, das aber doch eine gewisse Portion Humor ausstrahlt. Und natürlich geht es, wie abgebildet, um das Thema von Bienchen und Blümchen. Allerdings wird das Thema hier nicht im üblichen Sinne abgehandelt - Hauptfigur und Auslöser der ganzen Thematik ist nämlich Malcom - und Malcom ist Wissenschaftler. Auch in diesem Jahr möchte er wieder beim Wissenschaftswettbwerb mitmachen und nicht wie im letzten Jahr erbärmlicher Zweiter werden. Ihm geht es um Ruhm und Ehre, ein ganz besonderes Projekt muss her und plötzlich kommt ihm die Idee: Ein wissenschaftlicher Film über Sex, das muss es sein.

    Und hier kommt einer der Aspekte, der mir an diesem Buch so gut gefallen hat: In "Stechzeit" gehen die meisten Figuren extrem locker mit dem Thema Sex um - es zeigt, dass es etwas "ganz normales" ist, über das zu reden man sich nicht schämen muss. Malcom spricht z.B. ganz offen mit seiner Mutter darüber, die ihm wiederum gute Ratschläge gibt, etwa den, doch erstmal mit seiner besten Freundin Juliet für sein Wissenschaftsprojekt zu üben, bevor er sich an seine geheime Flamme, die von allen Jungs begehrte, Charlotte heranwagt.

    Malcoms Projekt ist also aufregend, und während er Interviews mit seinen Mitschülern über Sex führt und versucht, mehr und mehr Kreativität in seine Arbeit zu bringen, merkt man doch, dass er auf persönlicher Ebene noch sehr unerfahren ist, was dieses Gebiet angeht. Auf wissenschaftlicher Ebene jedoch ist er cool und lässt sich nichts auf sich und sein Projket kommen. Diese Mischung ist so herrlich anders, dass es einfach nur Spaß macht, Malcom bei seinem ganz besonderen Versuch zu begleiten. Dass er dabei ab und zu mal etwas zu weit geht, nimmt man ihm überhaupt nicht übel. So ist das eben in diesem Alter. Umso besser, dass Malcom sich so viele Gedanken macht und offen allem gegenüber ist.

    Bernhard Beckett schreibt offen, locker und doch sensibel über ein Thema, das Jugendliche nunmal interessiert: Sex! Genau deshalb ist das Buch auch so empfehlenswert, denn es bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich besser zu informieren und quasi und Gleichgesinnten wiederzufinden. Selbstverständlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz, und trotzdem geht der Autor mit der nötigen Ernsthaftigkeit an diesen Stoff. Möglicherweise nimmt es Jugendlichen auch ein bisschen die Scheu, wissen Eltern doch oftmals auch nicht, wie sie am besten mit ihren Kindern über dieses "heikle Thema" reden sollen. Hier wird ihnen ganz locker leicht über Sex erzählt - rote Ohren bekommen ist natürlich auf jeden Fall erlaubt.

    Fazit: "Stechzeit" ist ein sehr lustiges und freches kleines Buch, dass es trotz seiner Kürze schafft, jugendlich frisch über ein wichtiges Thema zu erzählen, ohne dabei je unter die Gürtellinie zu rutschen.

    Script5 Verlag
    Aus dem Englischen von Christine Gallus
    erschienen September 2010
    160 Seiten, 14.0 x 21.5 cm
    ISBN 978-3-8390-0121-9
    Klappenbroschur
    12,00 € (D) 12,40 € (A)

  • Hörbuchrezension: Nichts. Was im Leben wichtig ist von Janne Teller

    Der momentane Hype um das Jugendbuch "Nichts. Was im Leben wichtig ist" von der mittlerweile in Paris lebenden, aber ursprünglich aus Dänemark stammenden Autorin Janne Teller ist nicht zu leugnen. Die Presse spricht & schreibt darüber und das Buch wird kontrovers diskutiert und auseinander genommen. Na, dann möchte ich doch gern mitmachen.

    Dank claudio.de durfte ich die ungekürzte Lesung des Buches als Download hören und was ich da zu hören bekam, das übertraf auf jeden Fall meine Erwartungen. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Gesprochen von Laura Maire, die in die Rolle der Erzählerin Agnes schlüpft, hatte diese Lesung eine ganz außergewöhnliche Wirkung auf mich. Kaum zu glauben, dass eine erwachsene Frau sich stimmlich wie in Sachen Persönlichkeit, so gut in ein Mädchen von 13 Jahren hineinversetzen kann. War ich anfangs überrascht, über die leicht piepsige Stimme, wollte ich sie schon bald - ob ihrer großen Authentizität - nicht mehr missen.

    Klar, dass in dieser Verbindung der Inhalt besonders schockierend rüberkommt und umso mehr zum Nachdenken anregt - denn darum geht es (und das klingt jetzt ganz bestimmt noch harmloser, als es eigentlich ist):

    Es ist ein scheinbar ganz normaler, langweiliger Schultag für die 7. Klasse in der auch Pierre Anthon ist. Doch das ändert sich schlagartig, denn jetzt reicht es dem Jungen - er steht auf und verschwindet mit der Behaubtung, dass Nichts im Leben eine Bedeutung hat, dass deshalb Nichts wichtig ist. Wir alle sind nur zum Sterben verdammt und ein winzig kleiner, bald schon vergangener Teil eines ach so großen Universums. Welche Bedeutung soll da eine so kleine Randfigur schon haben? Und welche Bedeutung soll das Leben für sie haben?

    Die anderen Kinder in der Klasse sind genervt, denn Pierre Anthon sitzt fortan in einem Pflaumenbaum und weigert sich runter zu kommen. Er sitzt dort oben,  starrt ins Nichts, bewirft die anderen mit Pflaumen und verspottet sie, weshalb sie einfach so weitermachen, ihre Zeit mit sinnlosen Dingen zu vergeuden, statt sich direkt dem Nichts hinzugeben. Alles andere habe ja doch keine Bedeutung.

    Da es den Kindern nicht gelingt, Pierre Anthon vom Baum zu locken, selbst als sie in mit den Steinen bewerfen, beschließen sie, ihm zu zeigen, dass es wohl Bedeutung im Leben gibt. Und jetzt ratet mal wie? Das WIE ist nämlich das Entscheidende an diesem Buch. Ich persönlich fand es ja schon erschreckend, als die Kinder Pierre Anthon mit Steinen bewarfen, ich war überrascht über diese Wut, nur weil ein Junge ausreißt und die anderen ein bisschen provoziert - egal, wie ernst er seine Meinung auch vertritt.

    Es geht scheinbar harmlos los - die Kinder wollen Dinge sammeln, die wirklich von Bedeutung sind. Jeder soll sich von einer Sache trennen, die für ihn besonders bedeutsam ist und in einer alten Sägemühle wollen sie all die Dinge aufstapeln - zu einem Berg der Bedeutung. Anfangs kommen Dinge wie Lieblingsbuchserien und ein Paar besonders schöner Sandalen auf den Berg. Jedes Kind, das selbst etwas von persönlicher Bedeutung abgegeben hat, darf bestimmen, wer als nächstes etwas abgeben muss und vor allem was dieses Etwas ist. Agnes, aus deren Sicht wir das Ganze ja erfahren, überschreitet dabei die erste größere Grenze, indem sie Gerda dazu zwingt, ihren Hamster samt Käfig auf den Berg zu stellen. In diesem Moment wusste ich, dass es bei keinem harmlosen Spiel bleiben wird. Denn das ist erst der Anfang... Es sei nur so viel gesagt: Auch Körperverletzung und Mord sind Themen, die im weiteren Verlauf eine Rolle spielen werden - ob die Kinder tatsächlich so weit gehen werden und was sich schlussendlich auf dem Berg der Bedeutung befindet, da sei hier aber nicht verraten. Und auch nicht, ob Pierre Anthon sich davon beeinflussen lässt.

    Ich muss zugeben, die Handlung ist wirklich so abstrus und zugleich fesselnd, dass ich einfach nicht aufhören konnte zu hören, was wirklich selten ist, bin ich doch kein großer Freund von Lesungen und Hörbüchern. Dieses hier aber hat mich gepackt. Sagen, dass es ein gutes Buch / Hörbuch ist, kann ich nicht - es ist gut gemacht, aber die Handlung ist so erschreckend, dass die Bezeichnung "gut" sehr schwer fällt. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht mehr 13 Jahre alt bin, wie die Hauptfiguren von "Nichts. Was im Leben wichtig ist", aber mir persönlich erschien die ganze Handlung und vor allem das Handeln der Schüler vollkommen unrealistisch. Ich kann und möchte einfach nicht glauben, dass Kinder in dem Alter zu soetwas fähig sind, zumal der Auslöser in Form von Pierre Anthons Aussagen, für mich kompett irrelevant ist. Egal wie provokant er ist, es ist nicht normal, so verrückt zu spielen, auszuticken und jegliches Gefühl fürs Realistische zu verlieren.

    Positive Aspekte dieses Hörbuchs & Plots sind folglich, dass man sich tatsächlich Gedanken über den Sinn des Lebens und die Bedeutung macht, egal wie schräg die Handlung ist. Sie regt wirklich zum Nachdenken an. Fragwürdig ist jedoch, wie glaubhaft eine so überdrehte und meines Erachtens vollkommen aus der Luft gegriffene Handlung zu einer Diskussion zu eben diesen Themen anregen kann. Ich weiß es ehrlich nicht! Ich bin also hin und her gerissen, weil mir die Handlung als zu überzogen und unrealistisch erscheint. Andererseits ist genau das doch irgendwie der Reiz an der Sache.

    Schon allein aufgrund der zwiespältigen Gedanken und inneren Diskussionen mit sich selbst, lohnt es sich allemal, dieses Hörbuch zu hören und sich selbst eine Meinung zu bilden.

    Verlag: HörbuchHamburg Verlag
    Als Download-Version von claudio.de

    Anzahl CDs: 3
    Anzahl Titel: 43
    Spieldauer: 177 Minuten
    Fassung: vollständige Lesung
    ISBN: 9783867426817
    Empfohlenes Alter: ab 12 Jahre 
    (2010)
    Autor: Janne Teller
    Sprecher: Laura Maire

  • Rezension: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie von Lauren Oliver

    Wenn man jung und ausgelassen ist, denkt man doch gar nicht daran, dass plötzlich auf einmal alles vorbei sein könnte, oder? Wer glaubt schon, dass er im nächsten Moment sterben könnte? So geht es auch Sam. Es scheint ein ganz gewöhnlicher Tag in ihrem Leben zu sein, außer dass Valentinstag ist und sie geplant hat, das erste Mal mit ihren Freund zu schlafen. Aber sonst? Alles normal - Sam fährt mit ihren Freundinnen zur Schule, bekommt ein paar Rosen zum Valentinstag, isst in der Kantine, schwänzt eine Stunde, geht abends auf eine Party und will dann mit ihren Freundinnen nach Hause fahren. Nichts daran klingt sonderlich ungewöhnlich - doch auf der Heimfahrt blitzt auf einmal etwas weißes auf der Straße auf und plötzlich ist alles Schmerz für Sam...

    Sam ist tot! Und dann doch wieder nicht... sie wird von ihrem Wecker geweckt und auch wenn sie es erst nicht glauben mag, es ist wieder Valentinstag. Hat sie da ein ganz schlimmes Déjà-vu? Nein, das ist es nicht - sie durchlebt diesen Tag noch einmal, alles ist mehr oder weniger identisch. Aber kann Sam vielleicht etwas am Verlauf des Tages ändern? Insgesamt 7 Mal bekommt sie die Möglichkeit dazu und was sie an jedem einzelnen Tag erlebt, öffnet ihr und dem Leser die Augen.

    Erst dachte ich, dass es ein bisschen langweilig werden dürfte, den gleichen Tag sieben Mal durchzuspielen, wenn auch mit einigen Abwandlungen. Ich hatte schon die Befürchtung etwas à la "Und täglich grüßt das Murmeltier" zu lesen zu bekommen, aber das ist "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" absolut nicht. Spätestens als DER Tag zum dritten Mal beginnt und so ganz und gar anders ist, hatte mich das Buch vollkommen gefangen genommen. Dieser Roman ist nicht einfach nur ein typisches Jugendbuch, ein Krimi oder eine Freundschaftsgeschichte - es ist so viel mehr. Hier geht es um Gerechtigkeit und darum, Opfer für andere zu bringen bzw. sich für sie einzusetzen. Es geht darum, über den eigenen Horizont zu schauen und aus seiner oftmals schönen kleinen Welt hinaus zu blicken, die Realität zu erkennen und sich den Tatsachen zu stellen. Natürlich spielen auch Freundschaft, Liebe und Elemente, die einem Thriller entspringen könnten eine Rolle, aber alles zusammen lässt sich in kein Klischee stecken.

    Hierbei spielen in Sams Fall ein Mädchen namens Juliet Sykes und ein Junge namens Kent eine große Rolle. Juliet Sykes wird von so ziemlich jedem nur Psycho oder auch Piss Miss genannt, und diese Namen trägt sie dank Sams bester Freundin Lindsey. Eigentlich kann sich Juliet nirgendwo hintrauen, denn wo sie auch ist, wird sie von Hänseleien verfolgt und vergräbt sich immer mehr in sich selbst. Und dann ist da noch Kent - der Junge, mit dem Sam eine Sandkastenfreundschaft verbindet, für den sie sich aber nicht mehr interessiert hat, spätestens seit sie mit Lindsey befreundet ist und somit zu einer Art Elite gehört. Ist Sam über ihre neue Freundschaft hin gar selbstsüchtig und gefühllos geworden? Oder entwickelt sie sich vielleicht doch noch in eine andere Richtung? Welche Rollen spielen Sam und Kent an diesen Tagen bzw. an diesem einen, sich immer wiederholenden tag für sie?

    Mich hat an "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" besonders Sams Entwicklung während der einzelnen Tage so gefesselt. Sie ist schwach, sie ist stark, unentschlossen oder wächst über sich selbst hinaus, sie weiß nicht, was sie tun soll, ist gemein, verrückt und dann mal wieder total liebevoll - man darf wohl wirklich jeden möglichen Charakterzug an ihr kennen lernen und genau dadurch kann dieses Buch so ungemein fesseln. Wenn sich sowieo der Tag immer und immer wiederholt, wieso nicht mal komplett aus der Reihe tanzen? Alles ganz anders machen? Und tatsächlich spürt man beim Lesen oft Ungläubigkeit und dann wieder Mitgefühl für Sam, dieses starke und unglaublich kluge Mädchen. Sie ist die perfekte Hauptfigur und das gerade weil sie nicht immer alles richtig macht, aber eben versucht sich zu bessern und zu entwickeln.

    Ob Sam am Ende des siebten Tages überlebt oder nicht bzw. was danach kommt, das sein hier natürlich nicht verraten. Und ebenfalls kann ich euch nicht sagen, ob sie die Lösung dafür findet, weshalb sie diesen Tag immer und immer wieder durchleben muss / darf. Tatsache ist: Jeder Tag lohnt sich, für den Leser und letztendlich auch für Sam.

    Lauren Oliver schreibt unfassbar mitreißend und bringt toll dieses jugendlich frische Gefühl rüber, scheint in die Seelen aller Jugendlichen blicken zu können und zu wissen, was sie wollen und vor allem, wie es für sie geschrieben sein muss. Durch ihre Authenzität und ihr wunderbares Feingefühl, gelingt es ihr so, ganz ohne Probleme, auch Erwachsene in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Sie hat es geschafft, aus einem relativ gewöhnlichen ersten Tag eine Geschichte zu erspinnen, die extrem komplex und voller verschiedener Schicksalsschläge ist, die sich miteinander verbinden und dann zu einem großen Ganzen werden - zu einer großen Falle? Das muss jeder selbst entscheiden!

    Mir ging es so, dass ich mit dem tatsächlichen Ende des Buches irgendwie gerechnet hatte, auch wenn es mich leider nicht zufrieden stimmt. Dennoch ist es keines dieser Einheitsenden, sondern gut durchdacht und es hat durchaus seine Berechtigung. Gewünscht hätte ich mir etwas anderes, aber bekommen habe ich etwas, mit dem ich zumindest leben kann. Fast wünsche ich mir eine Fortsetzung, denn die Figuren sind mir ans Herz gewachsen mit ihren ganz eigenen Lebensgeschichten - ich möchte zu gern wissen, wie es mit ihnen weitergeht.

    Ich denke, Lauren Oliver ging es vor allem darum zu zeigen, dass im Leben nicht immer alles so ist, wie es scheint. Dass wir Menschen oft falsch vorverurteilen und dass man trotzdem etwas dagegen tun kann, auch wenn man es vielleicht erst später bemerkt. Man kann es wieder gut machen! Aus Fehlern kann  und muss man lernen! Es ist nur wichtig, den richtigen Weg dafür zu finden und es zu wollen. Was denkt ihr? Findet Sam den richtigen Weg? Für mich hat sie ihn gefunden...

    Eine kleine Sache zur Aufmachung des Buches möchte ich am Ende noch anmerken, was mir aber letztendlich bei dem fantastischen Inhalt auch nicht mehr wirklich etwas ausmacht: Zunächst wirkt die Gestaltung des Buches, entfernt man auch einmal den Schutzumschlag, großartig. Das Buch sieht aus, als wäre es mit leicht glänzenden Farben besprüht worden. Vorher habe ich soetwas noch nicht gesehen und mir hat es richtig gut gefallen. Leider ist diese Farbe aber auch wenig haltbar und löst sich bei der kleinsten Berührung mit anderen Genenständen ab. Dadurch sieht das Buch schnell sehr abgegriffen aus, auch wenn man extrem vorsichtig damit umgeht. Schade! Aber wie gesagt. Der Inhalt macht alles wieder wett!

    Carlsen Verlag
    ab 14 Jahren
    übersetzt von Katharina Diestelmeier
    Gebunden mit Schutzumschlag
    15 x 22 cm
    448 Seiten
    ISBN 978-3-551-58231-7
    € (D) 19,90 € (A) 20,50 / sFr 31,50

  • Rezension: Tage wie diese von John Green, Maureen Johnson & Lauren Myracle

    "Tage wie diese" ist das innerlich wie äußerlich wohl schönste Jugendbuch, das ich in letzter Zeit gelesen habe und ich lese viele Jugendbücher! Schon als ich das Buch das erste Mal in die Hand nahm, war ich wie verzaubert. Der Baum auf dem Cover zieht sich um das ganze Buch herum, die Blätter sind erhaben und glitzern leicht. Man sieht zudem das Waffelhaus, das in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt und einen Ort mit wahrer Wohlfühlatmosphäre darstellt. Denn eins kann man sich in diesem Buch definitiv: sich wohlfühlen!

    Die drei Autoren Maureen Johnson, John Green und Lauren Myracle haben sich zusammengetan, dieses Buch zu schreiben. Und in der Reihenfolge der genannten Namen, erscheinen auch die Geschichten der jeweiligen Autoren im Buch. Der Clou daran ist, dass man nach und nach immer mehr die Zusammenhänge zwischen den Geschichten erkennt - alles fügt sich zusammen und macht aus drei einzigartigen, romantischen und einfach nur wunderschönen Geschichten eine perfekte Einheit.

    Los geht es mit Maureen Johnsons Geschichte "Der Jubilee-Express", in der das Mädchen Jubilee plötzlich an Weihnachten ziemlich dumm dasteht, weil ihre Eltern im Gefängnis festsitzen, ihr Freund nur mit den Feierlichkeiten beschäftigt ist und sie auch noch mit der Bahn zu ihren Großeltern fahren muss. So hatte sie sich das sicher nicht vorgestellt. Dann bleibt auch noch der Zug wegen des extremen Schnees stecken und Jubilee stapft zu Fuß zum Waffelhaus, in der Nähe der Autobahn. Hier gibt es die leckersten Waffeln überhaupt. Dort lernt sie auch Stuart kennen... Ob es für Jubilee doch noch ein Weihnachtswunder gibt?

    In der zweiten Geschichte "Ein cheer unglaubliches Weihnachtswunder" erzählt John Green aus der Sicht von Tobin. Auch er und seine Freund JP und ein Mädchen, von ihnen nur "der Herzog" genannt, verbringen Weihnachten nicht mit ihren Familien, sondern miteinander. Sie sind wirklich die besten Freunde und machen alles zusammen. Klar, dass sie sich auf den Weg ins Waffelhaus machen, als sie erfahren, dass da eine Gruppe von Cheerleadern gestrandet ist, die unbedingt Twister spielen möchte. Mit dem Auto von Tobins Eltern machen sie sich auf, doch der Schnee macht ihnen so einige Striche durch die Rechnung! Werden sie beim Waffelhaus ankommen? Und vor allem: Sind die Cheerleader dann wirklich noch interessant?

    Schlussendlich folgt mit "Der Schutzheilige der Schweine" Lauren Myracles Part in diesem Buch. Aus der Sicht des Mädchens Abbie, verwickelt sie den Leser in eine Geschichte um Eifersucht, Trauer, Freundschaft und natürlich Liebe! Denn gerade hat sich Abbies Freund Jeb von ihr getrennt, weil er sie beim Knutschen mit einem anderen Jungen erwischt hat. Dumm nur, dass Abbie das gar nicht wollte, Jeb ihr aber nicht glaubt. Abbie ist total verzweifelt und will ihn unbedingt zurück. Dabei stehen ihr ihre beiden besten Freundinnen Dorrie und Tegan mehr oder weniger zur Seite, öffnen ihr aber auch die Augen. Und was ein kleines Teetassenschwein mit der ganzen Sache zu tun hat, das müsst ihr selbst herausfinden. Es ist nur eines unter etlichen, kleinen zauberhaften Details in diesem Buch.

    Zwar spielt dieses Buch bei Minusgraden, Schnee und Eis, zur Weihnachtszeit und doch ist es für jede Jahreszeit perfekt. Denn es enthält eine wichtige Botschaft, nämlich wie wichtig Liebe und Freunschaft sind. Das sagt man immer so gern dahin, aber beim Lesen von "Tage wie diese" bekommt man ein wahres Gefühl für die Bedeutung dieser Worte. Ich verspreche, dass das Herz eines jeden Lesers dahinschmelzen wird, wenn er dieses Buch liest, selbst wenn es der Schnee im Buch nicht tut.

    Mädchen, aber auch Jungen ab 12 Jahren und natürlich Erwachsenen kann ich nur unbedingt raten, dieses Buch zu lesen, denn man verpasst sonst wirklich etwas. Die Geschichten sind kein Liebeskitsch, sondern sie enthalten eine geballte Ladung liebevoller Elemente, gepaart mit einer ordentlichen Portion Humor. Die Autoren verschmelzen so gut zu einer Einheit, dass ich zwar traurig war, als eine Geschichte vorbei war, die nächste mich aber sofort wieder in ihren Bann nahm. Sie schaffen es alle drei auf gleicher Augenhöhe zu stehen und dem Leser eines ums andere Staunen zu entlocken. Zu herrlich sind die Personen, zu frisch die Dialoge, um auch nur eine Sekunde damit zu verbringen, dem Vorangegangenen hinterher zu trauern. Denn die ganze Zeit wusste ich: Irgendwann fügt sich alles zu einem großen, fantastischen Ganzen zusammen. Und wirklich alle Hauptfiguren sind mir, trotz oder gerade wegen ihrer Macken, richtig schnell ans Herz gewachsen.

    Die Inhaltsbeschreibung auf dem Buchrücken von "Tage wie diese" drückt niemals aus, wie viel in diesem Buch steckt. Es ist voller Witz und Grips, und langweilig wird es garantiert nie. Das schwöre ich. Lest es und ihr werdet begeistert sein!


    Arena Verlag
    ab 12 Jahren
    400 Seiten
    Gebunden
    15,95 EUR [D]
    ISBN 978-3-401-06544-1

  • Brauche Buchempfehlung! + Read-a-Thon: Buch 4 geschafft - "Bongo Europa" #lblm

    Zum Buch "Bongo Europa" kann ich eigentlich nicht viel mehr sagen als das:

    Bääääääääääääääääääääääääääääääähhhhhhh!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Was für ein grottenschlechtes, langweiliges, ödes Buch! Nur, weil es so wenige Seiten hat, habe ich mich da durchgequält. Aber es war echt verschwendete Zeit und irgendwie hat es mir gerade komplett die Leselust verhagelt. Aber ich gebe natürlich nicht auf beim Read-a-Thon. Auch das wohl schlechteste Buch des Jahres hält mich nicht vom Weiterlesen ab! Ich hatte mir von dem Buch etwas Witziges erhofft, so in der Art von Heinz Strunk... und bekommen habe ich rein gar nichts, außer einem gestelzten Sprachstil und viel unnötigem Inhalt.

    Gerade bin ich mir nur nicht sicher, was ich als nächstes lesen möchte. Die beiden Bücher, die ich noch geplant hatte, reizen mich jetzt gerade nicht so richtig. Falls jemand einen Vorschlag hat, hier sind auf dem Bild einige Bücher, die zur Auswahl stünden (Bild wird beim Draufklicken größer). In der Zeit werde ich dann mal nachlesen, was ihr alle momentan so treibt und wie es lesetechinisch voran geht.

    Jetzt bloß nicht schlapp machen...!

  • Read-a-Thon: Buch 3 NICHT geschafft - "Wild" von David Jones #lblm

    Sagt mal: Habt ihr heute vielleicht auch schon ein Buch beim Lesemarathon abgebrochen, weil es euch nicht gefallen hat bzw. momentan der falsche Zeitpunkt dafür war? Ich habe gerade ewig bei "Wild" von David Jones hin und her überlegt, denn auch nach der Hälfte begeistert es mich noch immer nicht... von der Geschichte, in der sich der 14-jährige Gerry nach einem Flugzeugabsturz in einem Paviankörper wiederfindet, hatte ich mir irgendwie mehr erwartet - mehr Spannung, mehr Witz, mehr Action... eben mehr Unterhaltung. Leider bekomme ich gerade gar nichts davon - vielleicht gefällt es mir an einem anderen Tag ja besser? Irgendwie wird im Buch hauptsächlich die Lebensweise und das Verhalten von Pavianen beschrieben. Nun muss ich sagen, dass ich kein so großer Affen-Fan bin und sie auch irgendwie gruselig finde, weshalb mich das nicht wirklich mitreißen kann.

    Deshalb kommt jetzt mal das nächste Buch - und da es ja nun nach 22 Uhr ist, wird das "Bongo Europa" sein.

    Dafür hat mich zwischendurch eine Mail aus der Kinderredaktion aufgemuntert - 2 der Jungs (Richard, 9 & Georg, 12) haben den Read-a-Thon entdeckt und versuchen nun auch, die ganze Nacht durchzulesen. Na, das finde ich doch mal einen klasse Einsatz. Also wenn ihr das jetzt lest: Ich bin gespannt, was ihr berichten werdet! Bestimmt haltet ihr viel viel länger durch als ich...

    Ansonsten bin ich Nahrungsmitteltechnisch gerade zu Brezeln und Obatzda (schreibt man das eigentlich so) übergegangen. Ich passe mich also beim Read-a-Thon auch noch bayerischen Sitten an, na wenn das nicht doppelter Einsatz ist.

    Und nun noch zu einer weiteren Aufgabenstellung:

    Welches Buch macht die hungrig? Warum?

    Also da fällt mir spontan sofort "Der Christmas Cookie Club" von Ann Pearlman ein, weil in dem Buch einfach die leckesten Plätzchen zu Weihnachten gebacken werden und auch gleich noch die Rezepte im Buch mit drin stehen. Ich liebe ja Weihnachten und das ganze Drumherum - das Buch macht also nicht nur hungrig auf die leckeren Kekse, sondern auch auf Weihnachten. Und das ist schön!

  • Read-aThon: Buch 2 geschafft - "Die kleine Dame" #lblm

    Beim Lesemaraton geht es voran, denn auch mein zweites Buch habe ich geschafft und mich köstlich amüsiert. Nebenbei versorgt mich mein Freund ordentlich mit Vorräten (auf dem Bild seht ihr einen kleinen Teil davon) - alle Wünsche werden zu meiner Zufriedenheit erfüllt. Ein Glück, dass wir alles so schön eingekauft haben und es mir nun an nichts fehlt. Außerdem ist draußen ja so ein Sauwetter, dass es einfach perfekt zum ausgedehnten Lesen geeignet ist.

    Zu "Die kleine Dame" möchte ich sagen, dass es wirklich ein bezauberndes Kinderbuch ist. Es geht um die 8-jährige Lilly, die mit ihren Eltern und ihrer kleinen Schwester Karlchen im Brezelhaus wohnt. Das Haus heißt so, weil sich über dem Eingang eine goldene Brezel befindet und da Lilly Mutter Bäckerin ist, passt das natürlich perfekt. Was aber alle nicht wissen, ist, dass im Hinterhof in einem Zelt, die kleine Dame wohnt. Sie ist sogar kleiner als Lilly und kann sich ganz wunderbar chamäleonisieren, also so an ihre Umgebung anpassen, dass sie scheinbar unsichtbar ist. Und auch sonst hat sie einige Tricks drauf: Sie kann Rückwärtzisch und Vorwärtzisch sprechen und hat ein mehr als 1000 Jahre altes Chamäleon. Ob sie und Lilly es schaffen, gegen den fiesen Herrn Leberwurst anzukommen, wird hier aber nicht verraten. Herr Leberwurst mag nämlich keine Kinder und will ihnen das Spielen im Hinterhof verbieten. Voll gemein, oder?

    Besonders die fabelhaften Bilder haben mich an diesem Buch begeistert, aber auch die Geschichte ist sehr schön und auch lehrreich, aber ohne erhobenen Zeigefinger. Sie regt zudem die Fantasie an - was ich besonders auch für Kinder sehr schön finde, die ja meist selbst schon eine blühende Fantasie haben. Ab 8 Jahren zum Selberlesen oder ab 6 auch zum Vorlesen ist dieses Buch deshalb sicher ganz wunderbar.

    Gerade grübele ich noch ein bisschen, mit welchen Buch es jetzt weitergehen soll. Mein Freund möchte mir gern etwas vorlesen und ich finde die Idee ganz witzig. Ich glaube, wir machen mal mit "Wild" von David Jones weiter... dazu dann später mehr.

    Natürlich möchte ich auch wieder eine Aufgabe bearbeiten - diese lautet:

    Welche 3 Bücher sind die aus deiner Kindheit in Erinnerung geblieben?

    1. Der Zauberer der Smaragdenstadt - Alexander Wolkow
    2. Nesthäkchen - Else Ury
    3. Lassie - Eric Knight

    Obwohl es mir da jetzt auch schwer fällt, nur 3 zu nennen und so tolle Bücher wie "Die Häschenschule", "Die kleine Raupe Nimmersatt" usw. usf. nicht zu erwähnen...

  • Read-aThon: Buch 1 geschafft - "Das Tal - Die Katastrophe" #lblm

    Sooo... also mein Lesemarathon konnte ja nicht gleich starten, weil ich noch zum Ikea musste. Dort hatte ich dann aber an der Warenausgabe noch einige Zeit zum Lesen und später dann nochmal in der U-Bahn. Nun habe ich also gerade "Das Tal - Die Katatsrophe" ausgelesen und muss sagen, dass es auf den letzten 70 Seiten tatsächlich endlich spannend wurde. Vorher war ich schon ziemlich genervt, wie man nur eine so furchtbar langweilige, konstruierte und einfach schlechte Fortsetzung eines genialen Vorgänger (Das Tal - Das Spiel) schreiben kann. Aber gut, die Autorin hat sich nochmal gefangen und so werde ich es wohl auch im November mit Band 3 versuchen. Eine Rezension gibt es später, sonst bleibt zu wenig Zeit zum Lesen... Ach ja, zwischendurch hatten wir noch Essen bestellt, denn mal ehrlich: Zum Kochen ist beim marathon ja wohl keine Zeit. Und später sage ich euch auch, welchen Proviant ich für den Read-a-Thon habe. Ich fürchte, heute abend wird mir richtig übel sein.

    Jetzt geht es mit "Die kleine Dame" weiter und ich bin schon ziemlich gespannt. Es ist zwar ein Kinderbuch, aber ganz toll gemacht und ich habe schon viel Gutes darüber gehört. Sobald ich erste Eindrücke habe, lasse ich es euch wissen.

    Außerdem gab es zum Read-a-Thon auch ein paar nette Aufgaben und so möchte ich jetzt mal die erste Frage beantworten.

     

    Nenne 5 angefangene Buchreihen!

    1. Das Tal - Krystyna Kuhn
    2. Die Tribute von Panem - Suzanne Collins
    3. Splitterherz - Bettina Belitz (Band 2, Scherbenmond erscheint im Januar 2011)
    4. Der Augensammler - Sebastian Fitzek (Band 2, Der Augenjäger erscheint vrsl. im September 2011)
    5. Luzie & Leander - Bettina Belitz

    Diese Reihen möchte ich auch alle noch weiterlesen, sowie einige mehr. Es gibt aber sonst noch etliche angefangene Reihen, die ich niiiiiieeee beenden werde!

    Und nun wird weiter gelesen...

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